Positionspapier der Aerosolforscher: Infektionsgefahr besteht vor allem in Innenräumen

 

Aerosolforscher Infektion in Innenräumen

 

 

Die Infektionsgefahr lauert innen. Im Rahmen der Erforschung von Übertragungswegen von COVID-19 wird seit Monaten neben der Schmierinfektion und der Tröpfcheninfektion auch die Aerosolübertragung als wichtiger Infektionsweg diskutiert. Das Virus kann dabei im luftgetragenen Zustand mehrere Stunden überleben  und Infektion verursachen, wenn die infizierte Person längst nicht mehr im Raum ist – wobei „Raum“ vom Aufzug bis zur Montagehalle alles sein kann, das mit vier Wänden umgeben ist.

Die Corona Pandemie lässt uns auch nach mehr als zwölf Monaten nicht los. Sie ist zu einer schweren Belastung für Bürgerinnen und Bürger geworden. Deren Gefühlslage schwankt zwischen Hoffnung und Verzweiflung, wie jeder aus seinem persönlichen Umfeld zu berichten weiß.

Hoffnung macht die Wissenschaft: Aus der Aerosolforschung sind vielfältige Erkenntnisse zur Übertragung der SARS-CoV-2-Viren über den Luftweg publiziert worden, zusammengefasst und aufbereitet in einem im Winter 2020 erschienenen Positionspapier der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF).

Leider werden bis heute wesentliche Erkenntnisse unserer Forschungsarbeit nicht in praktisches Handeln übersetzt. Stattdessen werden eher symbolische Maßnahmen wie die Maskenpflicht beim Joggen erlassen, die keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen erwarten lassen.“

So namhafte Aerosolforscher in einem Offenen Brief an die Regierenden in Deutschland.

 

Positionspapier der GAeF

Grafiken zum Infektionsgeschehen bei COVID-19

Offener Brief der Aerosolforscher

Die Übertragung der SARS-CoV-2 Viren findet fast ausnahmslos in Innenräumen statt.

 

Die Übertragung der SARS-CoV-2 Viren findet fast ausnahmslos in Innenräumen statt. Übertragungen im Freien sind äußerst selten und führen nie zu ‚Clusterinfektionen‘, wie das in Innenräumen zu beobachten ist. Zu diesen Gruppeninfektionen gehören bevorzugt Altenheime, Wohnheime, Schulen, Veranstaltungen, Chorproben oder Busfahrten. so die Aerosolforscher in ihrem Offenen Brief.

Und:

„Wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen wollen, müssen wir die Menschen sensibilisieren, dass DRINNEN die Gefahr lauert. In den Wohnungen, in den Büros, in den Klassenräumen, in Wohnanlagen und in Betreuungseinrichtungen müssen Maßnahmen ergriffen werden … Wir müssen uns deshalb um die Orte kümmern, wo die mit Abstand allermeisten Infektionen passieren.“

 

Aerosole

 

Sechs konkrete Punkte – um Infektionen zu reduzieren

 

  • Infektionen finden in Innenräumen statt, deshalb sollten sich möglichst wenige Menschen außerhalb ihres Haushaltes dort treffen. Zusätzlich muss man beachten, dass in Innenräumen auch dann eine Ansteckung stattfindet, wenn man sich nicht direkt mit jemandem trifft, sich aber ein Infektiöser vorher in einem schlecht belüfteten Raum aufgehalten hat!
  • Man sollte die Zeiten der Treffen und die Aufenthaltszeiten in Innenräumen so kurz wie möglich gestalten.
  • Man sollte durch häufiges Stoß- oder Querlüften Bedingungen wie im Freien schaffen.
  • Das Tragen von effektiven Masken ist in Innenräumen nötig. In der Fußgängerzone eine Maske zu tragen, um anschließend im eigenen Wohnzimmer eine Kaffeetafel ohne Maske zu veranstalten, ist nicht das, was wir als Experten unter Infektionsvermeidung verstehen. Dabei ist zu beachten, dass der Dichtsitz der Maske für ihre Effektivität mindestens genauso wichtig ist, wie die Abscheideeffizienz des Materials.
  • Raumluftreiniger und Filter sind überall dort zu installieren, wo Menschen sich länger in geschlossenen Räumen aufhalten müssen (Wohnheime, Schulen, Alten- und Pflegeheime, Betreuungseinrichtungen, Büros und andere Arbeitsplätze).
  • In großen Hallen und Räumen ist die Ansteckungsgefahr viel geringer als in kleinen Versammlungsräumen. Wenn man also wieder Theater, Konzerte, und Gottesdienste stattfinden lassen will, sollte das in großen gut gelüfteten Hallen stattfinden oder wenn möglich ins Freie ausgewichen werden.

Wir haben etwas gegen Corona. Luftreiniger

 

„Im Rahmen der COVID-19-Pandemie sind  größere, häufig als professionell bezeichnete Luftreiniger z. B. für Klassenräume oder industrielle Arbeitsplätze auf den Markt gekommen.
Vorteile von Luftreinigern im Vergleich zum Lüften sind, dass dem Raum insbesondere in der kalten Jahreszeit keine Wärme entweicht und die Effektivität unabhängig von der Partikelkonzentration in der Außenluft ist. Aus diesem Grund werden Luftreiniger insbesondere für Räume, in denen regelmäßiges Lüften nicht oder schwer möglich ist, als zusätzlicher Baustein zur Minimierung des Infektionsrisikos betrachtet.“

So das Positionspapier der Aerosolforscher.

 

Seit dem Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 hat Euromate als Experte für Luftreinigung an der (Weiter-)Entwicklung von effizienten, professionellen Hallen- und Raumluftreinigern gearbeitet.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

  • VisionAir BlueLine MicrobeFree: ein Gerät für kleine und mittlere Räume, in zwei Farben, zwei Größen und sowohl als mobiles Gerät (auf einem rollbaren Ständer) wie zur Montage unter der Decke geeignet. Mit einem fünf-phasigen Filtersystem einschließlich Silberionenfilter und abgedecktem UV-C-Licht.
  • PAS 3300: ein speziell für große Räume entwickeltes Gerät zum Aufstellen, mit Hepafilter Filterklasse H14, besonders geräuscharm im Dauerbetrieb
  • DFI 8500: der bewährte Hallenluftreiniger für Industrie-, Montage-, Logistikhallen jetzt auch mit Hepafilter H13.

In zahlreichen Kliniken, Arztpraxen, Dentallaboren, Fitness-Studios, Klassenräumen, Büros, Restaurants, Hotels, Tagungshäusern und Geschäften sind Luftreiniger gegen Coronaviren von Euromate mittlerweile installiert.

 

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